Zwischen den Ebenen von La Violada und La Sotonera erhebt sich das Dorf Alerre.

Die Häuser des Weilers liegen auf einer kleinen Anhöhe verstreut, worunter sich auch einige Herrenhäuser und andere Gebäude mit geschichtlichem Wert befinden.

Im Ortskern lassen sich die Apostel Jakobus (Spanisch: Apostel Snatiago) geweihte Gemeindekirche und anliegend ein großartiger mittelalterlicher Turm bewundern. Die genannte spätmittelalterliche Siedlung ist noch interessanter geworden, seitdem sie in ein Trachten- und Schumuseum (Museo del Traje y del Calzado) verwandelt wurde. Im Inneren können lokale, nationale und internationale Schätze mit großem ethnologischen Wert bestaunt werden. Die hier ausgestellten Trachten, die unterschiedlichen Arten von Schuhen, Fächern und Hüten wurden von dem Diplomaten Tomás Moyano auf seinen Reisen durch die ganze Welt erworben. Aufgrund seiner herzlichen, engen Beziehung zum Ort beschloss er, diesem Ort seine Ausstellungsobjekte zu vermachen, damit sie öffentlich in diesem historischen Komplex ausgestellt würden. 

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Interessanterweise wird dieser Ort aus Traditionsgründen mit den sogenannten „Siete Lugares“ („Sieben Orte“) in Verbindung gebracht, d. h. dass diese seit vielen Jahrhunderten am Heiligtum von Loreto – einem alten römischen „Fundus“, in dem der Tradition nach Lorenzo, Diakon und Märtyrer, geboren worden war – ein Votum ablegten.

Alerre hält Feierlichkeiten zu Ehren seiner beiden bedeutendsten Heiligen ab: am 20. Januar findet die Feier zu Ehren von San Sebastián (Deutsch: Hl. Sebastian) und im Sommer am 25. Juli die Feier zu Ehren von Santiago (Deutsch: Hl. Jakobus) statt.

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