Das charmante Dorf Biscarrués befindet sich unweit von Ayerbe im Valle del Gállego (Tal).

Sein Ortskern ist in zwei klar zu unterscheidende Teile geteilt. Im oberen Ortsteil steht die stattliche „Iglesia de la Asunción“ (Kirche), deren Turm der einzige Überrest des ursprünglichen Gebäudes aus dem 12. Jahrhundert darstellt. Die durch Gebäude versteckte Kirche kommt plötzlich imposant zum Vorschein und zeigt ein schmuckes Portal und eine Kirchenanlage aus dem Spätbarock.

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Im unteren Ortsteil des Weilers befindet sich ein Platz, an dem einige Straßen zusammenlaufen und ein Brunnen plätschert. Der Platz wird von ein- oder zweistöckigen Steinhäusern flankiert, wobei sich an einigen Gebäuden traditionelle Meißelarbeiten und Verzierungen erkennen lassen.

Besonders bemerkenswert ist das bekannte „Monumento de Semana Santa“ (Denkmal der Osterwoche), das zu den besterhaltenen Zeugnissen der volkstümlichen Kunst aus dem 18. Jahrhundert in der Provinz zählt. Das Monument setzt sich aus 22 Leinwänden zusammen.

Die Region besticht durch gute Wanderwege, die für alle Altersgruppen und Könnensstufen geeignet, zumeist einfach und gut gekennzeichnet sind, darunter die „Ruta de las Tumbas Romanas“ („Route der Römischen Gräber“), Wanderweg „Soto del Río Gallego“ („Augebiet des Flusses Gállego“) oder die BTT-Route, die kreisförmig bis zum Castillo von Artasona verläuft.

In Biscacurrés werden Feierlichkeiten am 20. Januar zu Ehren von San Sebastián und am 15. August eine Pilgerfahrt zu Ehren Ihrer Schutzheiligen Virgen de la Asunción abgehalten.

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