Mehrere Wege führen zu den Felsenkapellen im Gebiet der Hoya de Huesca.

Die Felsenkapellen in der Hoya de Huesca haben einen eigenen und herausragenden Platz verdient. Hierbei handelt es sich um eine Reihe an Einsiedeleien, die im Mittelalter im Hochland der Vorpyrenäen errichtet wurden, indem man Hohlräume oder Vorsprünge der Orografie nutzte. Diese Zeugnisse des Kulturguts, die eng mit ihrem natürlichen Umfeld verbunden sind, bilden unsere Route des Schweigens in der Hoya de Huesca. Die Route umfasst die  Kapelle Virgen de la Peña in Aniés, die Kapelle San Cristóbal del Barranco in Bolea, die Kapelle San Julián de Andriá zwischen Lierta und Arascués, wie auch die Kapellen San Martín de la Val d’Onsera in San Julián de Banzo und San Chinés, San Cosme und San Damián in Vadiello. Sie sind über Wanderwege, die in den meisten Fällen für die ganze Familie geeignet sind, zu erreichen. Diese Mühe lohnt sich angesichts des dreifachen, d. h. des kulturellen, volkskundlichen und natürlichen Werts dieser Felsenkapellen jedoch auf alle Fälle.

Von Bolea bis zur Kapelle San Cristóbal

(PR-HU 111)

Die Route führt zunächst über die GR 1 hinauf und geht dann auf die PR-HU 111 über.
Auf dem Weg kommt man an der Kapelle Santa Quiteria, die zwischen Olivenhainen liegt, vorbei. Der Aufstieg setzt sich zwischen Mandelbäumen und parallel zum Sotón Fluss bis zu einem Felsen fort, wo sich die Kapelle San Cristóbal befindet. Der Ort ist ein beeindruckender Balkon, der Ausblick auf einen großen Teil des Hoya de Huesca -Gebiets bietet.

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  • 1.San-Cristóbal-del-Barranco-Bolea
  • 2.San-Cristóbal-del-Barranco-Bolea

 

Lierta-Gorgas de San Julián

(PR-HU 112)

Auf diesem Weg, der kaum technische Schwierigkeiten bereitet, lernt man die überraschende und schöne Landschaft der San Julián Schlucht kennen.
Der Rückweg erfolgt über die San Julián Einsiedelei, die sich auf einer kleinen Esplanade befindet. Der größte Teil des Wegs verläuft auf einem Waldweg.

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  • 1_Julián_de_Andriá
  • 2_San_Julián_de_Andriá
  • 3-Ermita_y_gorgas_de_San_Julián

 

Vadiello - San Chinés Einsiedelei

Hier führt ein Rundgang um Vadiello und die Felsenkapelle San Chinés, die unter beeindruckenden Konglomeratwänden liegt. Der Rundweg bereitet keine technischen Schwierigkeiten und ist für alle Besuchergruppen geeignet.

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Vadiello - San Cosme und San Damián (S7)

Sehr empfehlenswerter Spazierweg für alle Besuchergruppen. Er führt an einer Reihe an Kapellen und Konglomeraten mit eigenartigen Ausbildungen wie die der „Mallos“ von Ligüerri und dem San Cosme-Ei vorbei. Diese Bereiche bieten Möglichkeiten für den Nestbau zahlreicher Greifvögel (Bartgeier, Gänsegeier, Schmutzgeier ...). Nachdem man den Tunnel, der zum Stauwehr des Stausees führt, durchquert hat, führt der Weg weiter bis zur Kapelle San Cosme und San Damián und dann über die Carrasca Anhöhe zurück.

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  • Ermita_de_San_Cosme_y_San_Daminán._Sierra_de_Guara

 

Virgen de la Peña de Aniés

Aufstieg zu einem der herausragenden Winkel des Gebiets: Diese Einsiedelei hängt über hochragenden Felskonglomeraten und ragt in die Leere hinein. Als Belohnung hat man unglaublich schöne Aussichten auf die Hoya de Huesca. Ein steiler Wanderweg, der mit Leitern angepasst wurde, ermöglicht einen mehr oder wenig bequemen Zugang ohne Gefahr.

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  • 1_Virgen_de_la_Peña_Aniés
  • 2-Virgen-de-la-Peña-Aniés
  • 3_Virgen_de_la_Peña_Aniés

 

San Martín de la Val d’Onsera (S6)

Sie liegt in einer der schönsten Landschaften des Naturschutzgebiets der Sierra de Guara mit ihren Canyons. Es gibt zwei Möglichkeiten für den Weg ab "Puerta de Cierzo“, auf den man über die GR hingelangt.

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  • San-Martín-Valdonsera

 

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